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Meine Hochs und Tiefs der Woche

Seit einer Woche bin ich wieder zurück aus dem Urlaub und irgendwie war es eine komische Woche. Ich habe viel geweint und unfassbar viel gelacht, generell sind die Gefühle diese Woche Achterbahn gefahren.

Beginnen wir mit den schönen Sachen und den Momenten, in denen ich viel lachen musste:

  • Da wäre die Seehundstation, bei der wir auf dem Rückweg von Sankt Peter-Ording halt gemacht haben und die Robbe, die sich ständig gedreht hat und auf dem Rücken durchs Becken geschwommen ist. Der Besuch dort war sehr witzig und schön, aber auch informativ.
  • Abends war ich dann noch bei der Weihnachtsbaumverbrennung in meinem Heimatkaff und habe dort viele Menschen gesehen, die ich länger nicht gesehen habe. Dort sind auch die schönsten Worte der Woche gefallen. „Du lächelst. Ich habe dich seit Jahren nicht mehr lächeln sehen.“
  • Und dann habe ich diese Woche noch viele Freunde gesehen, die ich teils schon mehrere Monate nicht mehr gesehen habe, da ich es nicht so mit viel Kontakt hatte letzte Zeit.

Dinge die mich diese Woche genervt haben, aber leider notwendig sind, sind Termine beim Jugendamt, dem Jobcenter und co. Sie sind nicht schlimm, aber toll sind sie jetzt auch nicht.

Und diese Woche viel geweint habe ich, weil ich in den letzten Wochen und ganz besonders diese Woche viel aufgegeben habe. Ich musste mich von vielen trennen, auch von dem ein oder anderen Menschen und ich muss gestehen, es tat mehr weh wie ich dachte. Tut es immer noch. Ich bin furchtbar traurig, dass einige Dinge in letzter Zeit so gelaufen sind, wie sie gelaufen sind und ich die Zeig nicht zurück drehen kann. Aber manchmal, da macht alles keinen Sinn mehr und man muss sich von alten Dingen und Menschen verabschieden und neue Wege gehen, denn sonst kommt man nicht an sein Ziel.

Auch wenn ich diese Woche teils sehr traurig war, war es eine gute Woche und das Positive überwiegt. Ich bin fruchtbar froh, dass ich Freunde habe die mir nicht all zu böse sind, wenn ich mich mal über einige Monate hinweg nicht melde und alles gut ist, wenn man sich dann wieder sieht.

Das waren meine Hochs und Tiefs der Woche, irgendwie tut es gut darüber nochmal nachzudenken. Vielleicht werde ich zu den Dingen und Menschen von denen ich mich getrennt habe bald noch mal mehr schreiben, weil es doch ein Thema ist was mich irgendwie sehr belastet, auch wenn einiges schon länger feststand, dass ich so nicht mehr weiter machen möchte, der Schmerz ist unerwartet hoch, genau wie die Enttäuschung.

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Der Rote Haubarg

Der Rote Haubarg

 

An der Landstraße nicht weit von Witzwort steht ein großer schöner Hof, der Rote Haubarg; der hat neunundneunzig Fenster. Vor Zeiten stand hier ein kleines elendes Haus und ein armer junger Mann wohnte darin, der in die Tochter des reichen Schmieds, seines Nachbarn gegenüber, verliebt war. Das Mädchen und die Mutter waren ihm auch gewogen; doch der Vater wollte nichts davon wissen, weil der Freier so arm war. In der Verzweiflung verschrieb er seine Seele dem Teufel, wenn er ihm in einer Nacht bis zum Hahnenschrei ein großes Haus bauen konnte. In der Nacht kam der Teufel, riß das alte Haus herunter und blitzschnell erhoben sich die neuen Mauern. Vor Angst konnte der junge Mann es nicht länger auf dem Bauplatze aushalten; er lief hinüber in des Schmieds Haus und weckte die Frauen, wagte aber nun nicht zu gestehen, was ihm fehle. Doch als die Mutter einmal zum Fenster hinaussah und mit einem Male ein großes Haus erblickte, dessen Dach eben gerichtet ward, da mußte er bekennen, daß er aus Liebe zu dem Mädchen seine Seele dem Teufel verschrieben hatte, wenn er, ehe der Hahn kräht, mit dem Bau fertig würde. Schnell ging die Mutter in den Hühnerstall, schon waren neunundneunzig Fenster eingesetzt und nur noch das hundertste fehlte: Da griff sie den Hahn, schüttelte ihn und er krähte laut. Da hatte der Teufel sein Spiel verloren und fuhr zum Fenster hinaus. Der Schmied aber gab seine Tochter nun dem jungen Mann, dessen Nachkommen noch auf dem Hauberge wohnen. Aber die hundertste Scheibe fehlt noch immer und sooft man sie auch am Tage eingesetzt hat, so wird sie doch des nachts wieder zerbrochen. Quelle: Roter Haubarg

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Mehr Meer

Hier her zu kommen, ist für mich, wie nachhause kommen.

Im Herzen bin ich Norddeutsche, irgendwie. Und vielleicht, ja vielleicht, werde ich eines Tages hier leben.

Ich möchte mehr Meer.

Hier ist mein Herz zuhause, hier geht es mir gut.

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Auf zum Meer

Danach ich die Feiertage bei meinen Eltern verbracht habe und zwischen den Jahren nur kurz bei mir war, packe ich nun die letzten Dinge zusammen und fahre gleich weiter. Es geht dahin, wo ich mich seit Jahren am wohlsten fühle und wo ich leider ewig nicht mehr war, die Nordsee. Am Meer fühle ich mich Zuhause, auch wenn ich es leider nicht bin. Wenn ich da bin, dann gibt auch mal mein Innerstes Ruhe.